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Hybrid Evolution

Framework · Forschungskontext · Zukunftsbilder

Hybrid Evolution Preprint

Der Preprint und das spätere Buch Hybrid Evolution beschreiben ein relationales Modell der Entwicklung von Mensch und technologischen Systemen, insbesondere Künstlicher Intelligenz, als getrennte, aber aufeinander bezogene Systeme.

Im Zentrum stehen der Epistemische Koprozessor, Interaktionsarchitekturen, Feedbackprozesse und kulturelle Zukunftsbilder, die bestimmen, wie sich kognitive, soziale und technologische Strukturen wechselseitig verändern.

Generative Systeme werden dabei nicht als autonome Akteure oder reine Werkzeuge verstanden, sondern als epistemische Koprozessoren: strukturierende Instanzen, die Wahrscheinlichkeiten berechnen, während der Mensch Bedeutung erzeugt.

Der Ansatz grenzt sich bewusst ab von:

Stattdessen fokussiert Hybrid Evolution auf stabile Formen der Interaktion unter Erhalt der Systemgrenzen und ohne Auflösung der jeweiligen Rollen von Mensch und System.

Der Begriff dient als konzeptioneller Rahmen für Forschungsarbeiten, Essays und Buchprojekte zur langfristigen Stabilität und Gestaltung von Mensch-KI-Interaktion.

Dokument

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DOI: 10.5281/zenodo.19257688
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Hybrid Evolution Research Series

Die Hybrid Evolution Research Series ist ein interdisziplinäres Forschungsprogramm, das sich mit der sich wandelnden Interaktion zwischen menschlicher Kognition und zunehmend leistungsfähigen KI-Systemen beschäftigt.

Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf strukturellen und dynamischen Aspekten der Mensch-KI-Interaktion, darunter kognitive Zustandsdynamik, epistemische Attribution, Interaktionsstabilität sowie die Entstehung hybrider kognitiver Systeme, in denen menschliche Denkprozesse mit probabilistischen Machine-Learning-Modellen gekoppelt sind.

Anstatt diese Phänomene aus einer einzelnen disziplinären Perspektive zu betrachten, integriert das Programm Ansätze aus der Kognitionswissenschaft, der Human-Computer-Interaction-Forschung, der Informationsphilosophie und der Systemtheorie. Ziel ist es, konzeptionelle Rahmen zu entwickeln, die beschreiben können, wie sich menschliche kognitive Prozesse reorganisieren, wenn sie eng mit KI-Systemen interagieren.

Die Veröffentlichungen innerhalb der Reihe untersuchen verschiedene Aspekte dieses Forschungsprogramms, darunter Interaktionsdrift in langen Dialogsystemen, Fehlklassifikation von Interaktionsmodi in ausgedehnter Mensch-KI-Zusammenarbeit, epistemische Attribution in Latent-Space-Systemen sowie neurokognitive Adaptation in Kontexten symbiotischer Intelligenz.

Zu den bisherigen Veröffentlichungen gehören das Buch Symbiotic Intelligence und Mensch–KI-Interaktion (Begleitseite) sowie verschiedene Papers und Forschungsarbeiten auf SSRN, Zenodo und dem Open Science Framework (OSF).